Region
Nachdem heute die Kitas im Kreis zum Teil für den ganzen Tag betreikt wurden, lösen morgen die Mitarbeiter der ASEAg die Betreuer und Erzieher ab.
Und das nicht im Umgang mit den Kleinkindern sondern sie Busse bleiben im Depo und die Fahrer treten in den Streik! Einzig die Vertragsunternehmer befördern ihre Fahrgäste.
Somit müssen Schüler wie Arbeitnehmer morgen kräftig umplanen. Schulfrei gibt es nicht, aber mit Verspätungen wird großzügig umgegangen. Am Gymnasium in Würselen wird nach der Formel “ Kinder die ankommen sind da, Kinder die nicht ankommen sind entschuldigt“ gelebt. Und Klassenbucheinträge wegen „zu spät kommen“ fallen auch aus. Wie sich andere Schulen damit auseinandersetzen ist nicht festgelegt.
Nachdem bekannt wurde das ein Streik droht, hat der Aseag-Vorstand direkt die Bürgermeister informiert, diese dann die Schulleiter die die Nachricht an die Schüler weitergaben.
Wichtig dabei für alle Beteiligten: Trotz des Warnstreiks gilt weiterhin die allgemeine Schulpflicht. Eigentlich. Denn Eltern betroffener minderjähriger Kinder können selbst entscheiden, ob sie ihre Sprösslinge in den Unterricht schicken, weil laut NRW-Schulministerium der Warnstreik ein «nicht vorhersehbarer zwingender Grund für ein Schulversäumnis» ist. So werden nun die Eltern in die Verantwortung genommen, zu prüfen, ob der Schulweg auch ohne den Aseag-Bus für ihre Kinder zumutbar ist. ( Quelle AN)

