Verfasst von: °°Tiffy°° | August 13, 2008

Überraschungszeugin im Anhalterinnenprozeß

Aachen

Seit einigen Wochen steht der 52 mutmaßliche Mörder der fünf Anhalterinnen vor dem Aachener Landgericht.

Sein Rechtsanwalt hat gestern nachmittag 9 neue Beweisanträge gestellt, er glaubt wenigstens einer der fünf Morde wurde von einem Mann aus Herzogenrath begangen. Drei Jahre nach der Tat habe dieser Mann Selbstmord begangen und einen Abschiedsbrief hinterlassen. Auch eine Zeugin wurde vom Anwalt des Angeklagten überraschend präsentiert.

Diese kannte den Abschiedsbrief welcher jetzt genau untersucht wird. Auch den Vorwurf des Staatsanwaltes, dass der Verteidiger zuerst immer die Medien informiere über seine nächsten Schritte soll nun standesrechtlich geprüft werden.

 

Hm, wenn das mal nicht ganz danach aussieht, daß der mutmaßliche Mörder am Ende aus „Mangel an Beweisen“ freigesprochen wird ?! So ein Hickhack, das Geständnis, das Täterwissen und die DNA sollten doch heut zu Tage genug sein um den Mörder festzumachen ?

Auch wenn das Geständnis zurückghezogen wurde das war doch nur Tacktick!


Antworten

  1. Hallo.

    Man bekommt hier den Eindruck, das wirkliche Beweise weniger zählen (DNS, Fingerabdruck usw) stattdessen wird da so ein Hickhack um das drumherum gemacht.
    Ich hoffe doch sehr, das man sich in der Gesetzgebung und der Exekutive nicht täuscht und es hier zu einem Urteil mit entsprechender Haftstrafe kommt. Andernfalls würde man glatt den Glauben an die Gerechtigkeit verlieren.
    Ein Mord bleibt immer noch Mord, egal was davor und danach stattfand.

    Gruß
    Andi


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