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	<title>Kommentare zu: Wer muss vor wem geschützt werden?</title>
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	<description>..... mit eigenem Chat!</description>
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		<title>Von: Susili</title>
		<link>http://aachennet.wordpress.com/2009/03/10/wer-muss-vor-wem-geschutzt-werden/#comment-446</link>
		<dc:creator>Susili</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 09:58:22 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Tiffy,

ich kann Deinen Beitrag da nur voll und ganz unterschreiben. Ich lebe in der Nähe von Randerath und bekomme so auch beinahe täglich durch die lokale Presse mit, was da vor seiner Haustür passiert.

Am vergangenen Samstag gab es dort wieder einen großen Neonazi-Aufmarsch und die Polizei war mit über 400 Leuten im Einsatz. 

Das Handeln von Stephan Pusch heiße ich ebenfalls gut. Was ich nicht gutheiße ist, dass man Neonazis diese Lobby gibt, sich dort öffentlich für ihre Belange einzusetzen (in diesem Fall ging es lt. hiesiger Presse um die Wiedereinführung der Todesstrafe). 

Leider werden uns in diesem konkreten Fall deutlich die Grenzen unserer deutschen Justiz vor Augen geführt:
1. Wir haben (zunächst) keinerlei Handhabe gegen einen nicht therapierten und uneinsichtigen Vergewaltiger, wobei man händeringend auf den Beschluss zur Sicherungsverwahrung hofft. Er ist per Gesetz im Moment ein mehr oder weniger freier Mensch, da er mit seinen über 17 Jahren Haft seine Strafe abgesessen haben soll. 
2. Wir müssen einen NPD-Aufmarsch hinnehmen, weil das eben (leider, leider) auch eine Form der freien Meinungsäußerung ist. Wir müssen mitansehen, wie diese Neonazis die schlechte und aufgeheizte Stimmung in Randerath für Ihre Interessen nutzen. Und kein Gesetz kann das verhindern. 

Das ist schon traurig, wenn man da mal tiefergehend drüber nachdenkt. Aber das ist die Kehrseite unserer Demokratie, die ansonsten natürlich auch größtenteils Vorteile bringt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tiffy,</p>
<p>ich kann Deinen Beitrag da nur voll und ganz unterschreiben. Ich lebe in der Nähe von Randerath und bekomme so auch beinahe täglich durch die lokale Presse mit, was da vor seiner Haustür passiert.</p>
<p>Am vergangenen Samstag gab es dort wieder einen großen Neonazi-Aufmarsch und die Polizei war mit über 400 Leuten im Einsatz. </p>
<p>Das Handeln von Stephan Pusch heiße ich ebenfalls gut. Was ich nicht gutheiße ist, dass man Neonazis diese Lobby gibt, sich dort öffentlich für ihre Belange einzusetzen (in diesem Fall ging es lt. hiesiger Presse um die Wiedereinführung der Todesstrafe). </p>
<p>Leider werden uns in diesem konkreten Fall deutlich die Grenzen unserer deutschen Justiz vor Augen geführt:<br />
1. Wir haben (zunächst) keinerlei Handhabe gegen einen nicht therapierten und uneinsichtigen Vergewaltiger, wobei man händeringend auf den Beschluss zur Sicherungsverwahrung hofft. Er ist per Gesetz im Moment ein mehr oder weniger freier Mensch, da er mit seinen über 17 Jahren Haft seine Strafe abgesessen haben soll.<br />
2. Wir müssen einen NPD-Aufmarsch hinnehmen, weil das eben (leider, leider) auch eine Form der freien Meinungsäußerung ist. Wir müssen mitansehen, wie diese Neonazis die schlechte und aufgeheizte Stimmung in Randerath für Ihre Interessen nutzen. Und kein Gesetz kann das verhindern. </p>
<p>Das ist schon traurig, wenn man da mal tiefergehend drüber nachdenkt. Aber das ist die Kehrseite unserer Demokratie, die ansonsten natürlich auch größtenteils Vorteile bringt.</p>
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